Erinnerung lebendig halten: Stolpersteine putzen in Lütgendortmund

Pfadfinder und Rover aus unserem Stamm haben sich aufgemacht, um ein wichtiges Zeichen des Gedenkens zu setzen: Gemeinsam haben sie die vier Stolpersteine im Kern von Lütgendortmund gründlich gereinigt und damit die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit wachgehalten.

Da die Straßenlaternen am Abend nur spärlich Licht spendeten, leuchteten die Pfadfinder und Rover die Stolpersteine mit Taschenlampen aus, um die Messingplatten sorgfältig zu reinigen. Diese Stolpersteine sind gut zu Fuß während der Gruppenstunden erreichbar und erinnern an Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Sie sind stille Mahnmale, die an das Leid und die Schicksale dieser Menschen erinnern.

Für alle Beteiligten war es eine besondere Erfahrung, diese Orte des Gedenkens zu pflegen und dadurch die Erinnerung lebendig zu halten. Besonders für die jüngeren Pfadfinder wurde Geschichte so auf ganz unmittelbare Weise erfahrbar – ein Moment, der Verantwortung und Achtsamkeit gegenüber der Vergangenheit weckt.

In einer ruhigen und nachdenklichen Atmosphäre kam die Gruppe zusammen, um bewusst innezuhalten, Respekt zu zeigen und gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.