Ein gesegneter Start ins Abenteuer
Schon am Donnerstagabend lag Aufregung in der Luft. Beim Check-in wurden Rucksäcke und Taschen verladen, ein Reisesegen gesprochen, und allen war klar: Jetzt geht’s wirklich los – unser Abenteuer Diözesanlager!
Reise ins Sternenmeer
Am Freitagmorgen sammelten sich alle pünktlich auf dem Parkdeck am Dortmunder Hauptbahnhof. Um halb zehn hieß es: Abfahrt! Mit dem Zug ging es Richtung Immenhausen. Unterwegs stand ein Umstieg an – die Pause nutzten wir für eine kleine Verschnaufpause, bevor es weiterging.
Schon während der Fahrt begegneten uns immer wieder andere Pfadfinder*innen, die dasselbe Ziel hatten. Mit jedem Halt wuchs die Vorfreude: Bald würden wir alle gemeinsam das große Diözesanlager erleben.
Nach einer kurzen Wanderung vom Bahnhof erreichten wir am Nachmittag den Zeltplatz. Dort warteten die Stufendörfer – gefüllt mit Pfadfinder*innen aus der ganzen Diözese. Gemeinsam hieß es: Gepäck verteilen, Zelte aufbauen, Schlafplätze einrichten. Am Abend saßen alle beim ersten gemeinsamen Essen in ihren Dörfern zusammen – der Start ins Lagerleben.
Neue Galaxien entdecken
Das erste Wochenende drehte sich ganz ums Kennenlernen. Unsere Juffis wurden in bunte, gemischte Gruppen eingeteilt, in denen kaum jemand alle kannte. Gemeinsam unterwegs, mit kleinen Spielen und Aufgaben, lernten sie andere Juffis kennen und wuchsen schnell zusammen.
Die Wölflinge starteten parallel in Workshops und Mitmachaktionen – mal kreativ, mal sportlich. So lernten sie viele neue Gesichter kennen und knüpften erste Freundschaften.
Am Sonntag stand für die Juffis die erste „Streife“ an. Mit dem galaktischen Zepter versuchten sie, knifflige Aufgaben zu lösen. Schnell wurde klar: Nur gemeinsam kommt man weiter.
Ein Banner für die Sterne
Am Montag kamen alle Dortmunder Stämme zusammen, um ein riesiges Banner zu gestalten, das später an der Hauptbühne hängen sollte – ein farbenfrohes Zeichen der Gemeinschaft. Die Pfadfinder*innen aus dem Bezirk trugen ausschließlich Hand- und Unterarmabdrücke bei, viele in Gelb- Schwarz oder Regenbogenfarben, daneben in allen möglichen bunten Nuancen. Den Schriftzug „Stardust DPSG DORTMUND“ übernahm das Leitungsteam, sodass am Ende ein gemeinsames Kunstwerk entstand, das Vielfalt und Zusammenhalt sichtbar machte.
Am bunten Nachmittag präsentierten sich die verschiedenen Stämme bei vielfältigen Auftritten: Unsere Wölflinge überraschten mit turnerischen Darbietungen.
Zum Highlight wurde das Lied „Flinke Hände, flinke Füße“ – in einer Brausepulver-Variante gesungen, die für Gelächter und gute Stimmung sorgte.
Der große Starscout – Ellilia erwacht
Dienstag wartete der „Starscout“. Gruppen aus allen Stufen machten sich mit Karte und Kompass auf den Weg rund um den Zeltplatz. An Stationen mussten Rätsel gelöst und Aufgaben konnten nur im Team bewältigt werden. Stück für Stück wurden Teile von Ellilia gefunden – wichtig, um die Dunkelheit in der Stardust-Galaxie zu besiegen.
Nach einem Veggie-Burger-Abendessen erlebten die Wölflinge noch ein Freiluftkino mit Wall-E. Eingekuschelt in Decken, mit Popcorn und gemischten Tüten aus dem Brause-Ufo, wurde der Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Ein Tag zum Durchatmen
Am Mittwoch ging es ruhiger zu. Die Juffis verbrachten einen entspannten Tag im Schwimmbad – planschen, toben, ausruhen.
Die Wölflingsmädels gönnten sich einen Wellness-Tag. Auch das Zelt bekam eine Generalüberholung: aufräumen, fegen und alles ordentlich herrichten. So konnten beide Stufen neue Energie tanken.
Kristalle, Workshops und viele Partys
Donnerstag startete mit Workshops. Die Wölflinge knobelten sich im Escape-Game die Köpfe heiß, fanden schließlich die Splitter eines zerstörten Kristalls und setzten sie gemeinsam zu einem funkelnden Kristall zusammen.
Die Juffis konnten parallel in Workshops ihre Kreativität ausleben: blaue Shirts batiken, Girlanden für die Abenddekoration gestalten oder Freundschaftsarmbänder knüpfen. Auch die Blaue Olympiade lud zum Mitmachen ein – Dosen abwerfen, Geduldsspiele oder Blöcke gemeinsam aufeinander stapeln. Am Nachmittag wurden spielerisch auf dem Lagergelände die letzten Splitter der Kristalle erspielt.
Am Abend verwandelten sich die Stufendörfer in riesige Party-Locations. Sowohl die Juffis als auch die Wölflinge feierten ausgelassen. Das Wölflingsdorf glänzte mit seinem unvergesslichen Jingle „rätätätä!“, sodass niemand am Rand sitzenblieb und sich alle auf der Tanzfläche tummelten. Als es am schönsten war, hieß es leider aufhören, aber die Stimmung blieb unvergesslich.
Ruhe im Sternenmeer
Am Freitag gehörte die Zeit ganz dem eigenen Stamm. Vormittags gab es kleine Spiele, die für viel Gelächter sorgten. Nachmittags machten sich Wölflinge und Juffis gemeinsam auf eine Wanderung rund um den Zeltplatz. Ein ruhiger Tag, um Eindrücke wirken zu lassen und noch einmal enger zusammenzuwachsen.
Für die Juffis klang der Tag schließlich bei einem Kinoabend an der großen Bühne aus: Eingemummelt in Decken und Schlafsäcke, um der frischen Luft zu trotzen, genossen sie Popcorn und verfolgten gespannt den Film Baymax – ein gemütlicher und gemeinschaftlicher Abschluss des Tages.
Chaos im Kosmos – und ein Sieg über die Dunkelheit
Am Samstag ging es noch einmal richtig in die Vollen: Ein riesiges Chaos-Spiel, Kosmoskuddelmuddel – über den gesamten Platz forderte alle Pfadfinder*innen heraus. Spielerisch, spannend und voller Energie wurden Aufgaben bewältigt – ein krönender Abschluss unseres Lagerabenteuers.
Bevor es am Abend richtig losging, nahmen sich die Wölflinge noch einmal Zeit für einen Blick zurück. Gemeinsam reflektierten sie die Erlebnisse der vergangenen Woche und hielten fest, was sie besonders geprägt hatte. Außerdem wurde mit den Wölflingen aus Hagen-Hohenlimburg ein feierlicher Pakt geschlossen – ein Nachtreffen ist Pflicht!
Am Abend folgte dann das große Finale: ein gemeinsames Abendessen vor der großen Bühne. Danach hieß es feiern – die Dunkelheit war besiegt! Jede Stufe trat mit kleinen Darbietungen auf, es wurde gesungen, gelacht und getanzt. Ein Abend, der uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Heimkehr aus der Galaxie
Schon am Freitag zeichnete sich ab, dass die Rückreise mit dem Zug unsicher sein würde. Deshalb wurden am Samstag die Eltern über die mögliche Unterstützung informiert – schnell war klar, dass sie uns tatkräftig helfen würden.
Am Sonntag startete der Tag mit dem Abbau der Zelte. Parallel packten die Kinder ihr Gepäck und brachten alles zum Sammelplatz, an dem der Bulli und der Anhänger beladen wurden. Gemeinsam sorgten alle dafür, dass alles ordentlich verstaut und bereit für die Heimfahrt war.
Danach machte sich die Gruppe auf den Weg zum Bahnhof: eine kleine Abschlusswanderung durch den Zeltplatz und Immenhausen, bei der noch einmal die Woche Revue passiert wurde. Am Bahnhof warteten die Eltern, die uns sicher nach Hause brachten.
Ein herzliches Dankeschön geht an den Elternbeirat, der die Organisation der Rückreise übernommen hat, an die Eltern, die uns gefahren haben, und an alle, die beim Aufräumen geholfen haben. Abschließend gab es noch einen kleinen Rückblick und die Einladung zum kommenden Stammestag, bei dem wir mit Bildern an das Sommerlager erinnern werden.
Ein Abenteuer, das bleibt
So endete eine Woche voller Abenteuer, Freundschaft, Gemeinschaft und echtem Pfadfinder*innengeist. Wir haben gelacht, gespielt, geschwitzt, gefeiert und zusammengehalten – und das Dunkel besiegt. Das Diözesanlager in Immenhausen bleibt uns allen noch lange im Herzen.





