Der Ironscout unter dem Motto „Ironscout 2025 – Bist du gewandert durch die Welt – Ironscout mitten in Deutschland“ in Uder im DV Erfurt – war für viele von uns kein unbekanntes Terrain. Als Laufgruppe oder Helfer hatten einige schon in den letzten Jahren ihre Erfahrungen gesammelt. Doch diesmal war alles anders: Als erweiterte Rover- und Leitendenrunde standen wir erstmals selbst als Stationsteam in der Verantwortung – und das nahe dem Mittelpunkt Deutschlands.
Seit Beginn des Jahres wurde fleißig geplant und gebastelt: Spiele konzipiert, getestet, Deko gebaut und Material zusammengetragen. Als es am Mittwoch vor dem Ironscout ans Beladen ging, stellte sich jedoch heraus, dass wir uns mit unserem Anhänger schlicht übernommen hatten. Kurzerhand griffen wir auf den Anhänger von Paul zurück und packten noch einmal alles komplett um – so läuft das eben bei Pfadfindern.
Am Donnerstagmorgen machte sich der Vortrupp auf den Weg und legte los. Bis zum Abend standen alle Zelte, die Küche war eingeräumt, und am Freitag folgten der Aufbau der Spielstationen sowie die Einrichtung des Aufenthaltszelts. Kurz vor dem Eintreffen der ersten Laufgruppen war – zum Glück noch rechtzeitig – alles fertig.
Unser Thema war Harry Potter: Die Gruppen konnten sich wahlweise durch die Abenteuer des Trimagischen Turniers oder des Steins der Weisen spielen. Von der Dekoration bis zu den Spielen wurde die Atmosphäre von Hogwarts so gut es ging auf das Gelände gezaubert. Dann hieß es: Gruppen empfangen, durch die Spiele führen und für einen angenehmen Aufenthalt sorgen – und das die ganze Nacht hindurch. Im Schichtbetrieb hielt das Team gemeinsam durch.
Leider nahm der Morgen eine unerwartete Wendung: Der Wind frischte immer stärker auf, bis die Spielleitung gegen 9 Uhr den Abbruch ausrief. Für uns hieß es, zügig alles abzubauen und sicher zu verstauen. Eine Windböe hob dabei das Jurtendach ab – danach wurde das Tempo beim Abbau noch einmal deutlich gesteigert. Immerhin gelang es, einen Großteil des Materials trocken in die Fahrzeuge zu bekommen.
Den Nachmittag verbrachten wir am Hauptplatz und erholten uns von einer langen Nacht. Am Abend wurden im Festzelt die Platzierungen verkündet: Für unsere erste Teilnahme als Stationsteam erreichten wir einen fantastischen 11. Platz – ein Ergebnis, auf das wir wirklich stolz sein können! In der Nacht ging es dann noch direkt nach Hause, und am nächsten Nachmittag hingen die Zeltplanen zum Trocknen – das obligatorische Ende (fast) jedes Pfadfinderwochenendes.
Danke an alle, die mitgemacht, mitgebaut, mitgespielt und mitdurchgehalten haben.




