Am Samstagmorgen ging es für uns Juffis endlich los: Mit dem Zug machten wir uns auf den Weg nach Hamm zur Blauen Nacht des Kobolds. Schon die Zugfahrt war ein kleines Abenteuer – mit viel Gelächter, Snacks und der Frage: Welche Superkräfte stecken eigentlich in uns?
In Hamm angekommen, mussten wir eigentlich nur den anderen Pfadfinderinnen und Pfadfindern folgen und landeten so ganz automatisch an unserer Unterkunft – einer Schule. Dort bezogen wir unseren Klassenraum, rollten Isomatten aus, verteilten Schlafplätze (natürlich wurde auch diskutiert, wer neben wem schläft) und richteten uns gemütlich ein. Lange ausruhen war aber nicht drin, denn direkt danach starteten wir mit einer Rallye durch das Schulgebäude. So wussten wir schnell, wo was zu finden ist – und verliefen uns später immerhin nur noch ein kleines bisschen.







Auf dem Schulhof wurden wir dann offiziell begrüßt und das Abenteuer konnte richtig beginnen. Nach dem Mittagessen – Pizza in allen möglichen Variationen, sehr zur Freude unserer Mägen – ging es ans Training. In verschiedenen Workshops entdeckten und trainierten wir unsere Superkräfte. Manche von uns waren blitzschnell, andere besonders schlau oder geschickt, wieder andere echte Team-Profis. Spätestens bei der anschließenden Prüfung wurde klar: Zusammen sind wir unschlagbar.




Abends wurde es dann richtig bunt – oder besser gesagt: richtig blau! Nach dem Abendessen konnten wir bei der Blauen Party tanzen und feiern, bei einer Runde Werwölfe mitfiebern oder uns in der Turnhalle einen Film anschauen. Am Ende trafen sich viele von uns wieder auf der Partyfläche und ließen den Abend gemeinsam ausklingen – müde Beine inklusive.





Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder aufräumen, Taschen stopfen und den Klassenraum in einen halbwegs ordentlichen Zustand zurückverwandeln. Nach dem Frühstück feierten wir noch einen kurzen Wortgottesdienst – doch das große Finale stand noch bevor: Mit unseren trainierten Superkräften stellten wir uns dem Wolf. Gemeinsam schafften wir es, ihn zu vertreiben und den Kobold zu befreien. Ein ziemlich starkes Gefühl!










Nach einer großen Reflexion, bei der wir noch einmal auf das Wochenende zurückblickten, ging es schließlich wieder zum Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir zurück nach Dortmund – ziemlich müde, ein bisschen heiser, aber vor allem stolz auf das, was wir zusammen erlebt haben. Die Blaue Nacht des Kobolds 2025 war für uns ein echtes Superhelden-Wochenende – und wir wären sofort wieder dabei.





