Wie alles begann
Im Jahr 1976 wagten einige engagierte junge Erwachsene einen Neuanfang der Jugendarbeit in St. Magdalena Lütgendortmund. Inspiriert vom Projekt „Römer und Germanen“ und unterstützt von Paul Belda, entschieden sie sich für die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg – und legten damit den Grundstein für unseren Stamm
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Seitdem haben unzählige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unseren Gruppen Abenteuer erlebt, Freundschaften geschlossen und Verantwortung übernommen. Ob im Pfälzer Wald, in Luxemburg, Schottland oder Schweden – Lagerfeuer, gemeinsames Anpacken und Entdecken neuer Wege gehören seit jeher zu unserem Alltag.
Heute blicken wir auf fast fünf Jahrzehnte voller Erlebnisse zurück – und schreiben die Geschichte jeden Tag weiter, gemeinsam mit allen, die den Mut haben, Pfad zu finden.

Unsere Meilensteine – Ein Blick zurück
Jede Station auf unserem Weg erzählt von spannenden Abenteuern, mutigen Entscheidungen und gemeinsamen Erlebnissen, die uns als Stamm geprägt haben.
Diese Timeline zeigt, wie aus kleinen Projekten eine lebendige Gemeinschaft wurde, in der Mitbestimmung, Freundschaft und Kreativität seit jeher den Ton angeben.
Lass dich mitnehmen auf eine Reise durch die wichtigsten Momente unserer fast fünf Jahrzehnte langen Geschichte.
Gründung & erste Abenteuer
1976 legten engagierte junge Erwachsene mit dem Projekt „Römer und Germanen“ den Grundstein für unseren Stamm.
Unterstützt vom damaligen Kuraten Paul Belda entschieden sie sich für die DPSG – und damit für eine Form von Jugendarbeit, die Abenteuer, Gemeinschaft und Verantwortung verbindet. Schon ein Jahr später wurde das offizielle Gründungsfest gefeiert.
Das erste Sommerlager führte nach Fischbach in die Pfalz, und beim „Festival der 5 Sinne“ in Westernohe lernte man, was improvisieren und zusammenhalten wirklich bedeutet.
Aufbruch ins Ausland & wachsende Gemeinschaft
1978 ging es zum ersten Mal ins Ausland – ins luxemburgische Berdorf.
Neben den Lagern wurden kreative Gemeindeaktionen wie die „Brotvermehrung“ ins Leben gerufen. 1979 reiste die Roverstufe nach Irland, wanderte durch grüne Hügel und knüpfte Kontakte zu Pfadfindergruppen vor Ort.
1980 nahm der Stamm am Katholikentag in Berlin teil, und 1981 wurde das 5-jährige Bestehen gefeiert.
Die Zahl der Mitglieder wuchs stetig, und erste Stammesstrukturen verfestigten sich.
Jubiläen und neue Ziele
Zum 10-jährigen Jubiläum 1986 gab es ein dreitägiges Fest mit Sport, Spiel und Stufenwechsel, das Freund*innen aus nah und fern zusammenbrachte.
Die folgenden Jahre brachten Abwechslung: 1987 ein Sommerlager in Südtirol (Bruneck) und eine Roverfahrt nach Schottland, 1988 ein Lager in der Lüneburger Heide mit selbstgebautem Backofen und viel Improvisation bei Regen. 1989 bis 1991 standen nationale Lagerorte wie der Wohldenberg und internationale Fahrten, etwa nach Schweden oder Wales, auf dem Programm.
Starke Fahrten & 20 Jahre Stamm
Die frühen 1990er führten den Stamm nach Bendorf-Sayn, Dänemark und St. Ottilien. 1995 reisten alle Stufen gemeinsam ins Sommerlager nach Losheim im Saarland.
1996 feierte der Stamm sein 20-jähriges Bestehen mit Fußballturnier, Oldiefete und Festgottesdienst. Höhepunkt des Roverjahres war eine Fahrt nach Polen, ergänzt durch Lager im Diözesanzentrum Rüthen.
Neue Traditionen entstehen
In dieser Zeit entwickelten sich öffentliche Aktionen, die bis heute Bestand haben.
Der Martinsmarkt wurde fester Bestandteil des Stammesjahres, ebenso die Friedenslicht-Aktion.
Neben Sommerlagern in Bayern und Bendorf-Sayn gab es eine Pfadfinderfahrt an den Gardasee und weitere internationale Begegnungen.
Jubiläen & internationale Kontakte
2000 brachte ein Fahrradlager in Friesoythe neue sportliche Herausforderungen. 2001 stand die Fahrt von Wien nach Budapest auf dem Programm – flankiert vom 25-jährigen Jubiläum, das groß gefeiert wurde.
2002 ging es nach Amelinghausen. Aktionen wie „Green Wave“ (2004) und der Weltjugendtag (2005) zeigten den Stamm in größerem Verbandskontext. 2006 krönte das 30-jährige Jubiläum diese Zeit, begleitet von Fahrten bis nach St. Petersburg.
Kontinuität & Großlager
Sommerlager in wechselnden Regionen, Leiterwochenenden und neue Kontakte prägten diese Jahre. 2010 wurde mit dem „Ruhrjamb“ ein Höhepunkt im Großlager-Format gesetzt, das den Zusammenhalt über Stufen und Stämme hinweg förderte.
Feste Strukturen & Traditionen
Die Ostereieraktion, der Martinsmarkt, das Friedenslicht und Stufenwechsel bildeten einen stabilen Jahresrhythmus. Sommerlagerorte wie Westernohe, Amelinghausen oder Haltern kehrten regelmäßig in den Planungen wieder und boten Verlässlichkeit für die Gruppenarbeit.
40 Jahre DPSG Lütgendortmund
Das Jubiläumsjahr stand im Zeichen der Begegnung mit Ehemaligen und Freunden. Ein Festgottesdienst, gemeinsames Feiern und ein Sommerlager in Rüthen würdigten vier Jahrzehnte Pfadfinderarbeit vor Ort.
Krise & Neustart unter schwierigen Bedingungen
2020 stand der Stamm kurz vor der Auflösung: Die Leiterrunde war auf nur drei Personen geschrumpft.
Ein Aufruf im Bezirk und in der lokalen Presse brachte neue Gesichter – Menschen, die sich vorstellen konnten, die Stufen zu leiten. So entstand aus einer einzigen Kindergruppe wieder eine echte Stufenstruktur mit Wölflingen, Juffis und Pfadis.
Doch der Neustart fiel mitten in die Corona-Pandemie. Kontaktbeschränkungen, Abstandsregeln und ausgefallene Aktionen verlangten viel Kreativität.
Dennoch gelang es, Gruppenstunden ins Digitale zu verlagern, kleine Outdoor-Aktionen umzusetzen und den Stamm stabil zu halten. 2022 konnten wieder Sommerlager in größerem Rahmen stattfinden – der Neustart war endgültig geschafft.
Neue Lebendigkeit & große Aktionen
Mit PIW23 in Westernohe nahm der Stamm wieder an einem großen Pfingstlager teil, knüpfte Kontakte und sammelte frische Impulse. 2024 und 2025 brachten viele neue und bewährte Aktionen: Friedenslicht, Ostereieraktion, Flohmärkte, Ausflüge und CleanupDay im Stadtteil.
Ein Höhepunkt 2025 war die U18-Wahl, bei der Kinder und Jugendliche selbst erfahren konnten, wie Demokratie funktioniert. Beim Pfingstlager PIW25 trotzten alle dem Regen – und bewiesen einmal mehr, dass Pfadfinden vor allem vom gemeinsamen Erleben lebt.
Leitbild des Stammes DPSG Lütgendortmund
Unsere Werte – Unser Handeln
Wir sind ein lebendiger Stamm, der Kindern und Jugendlichen Raum gibt, sich einzubringen, auszuprobieren und gemeinsam zu wachsen. Bei uns steht Mitbestimmung an erster Stelle: Jede*r kann mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen.
Gemeinschaft erleben wir nicht nur als Wort, sondern als echtes Miteinander: Wir schaffen Erinnerungen und Freundschaften fürs Leben.
Unsere Stärke ist die Vielfalt – hier findet jede*r Platz, eigene Ideen zu verwirklichen und sich kreativ zu entfalten.
Alles, was wir tun, orientiert sich an den Grundwerten der DPSG: Hoffnung, Freiheit, Wahrheit und Solidarität.
Mitbestimmung
Deine Stimme zählt
Bei uns kannst du mitreden, mitentscheiden und Verantwortung übernehmen. Wir geben dir Raum, deine Ideen aktiv umzusetzen.
Gemeinschaft
Zusammen erleben
Wir schaffen Erlebnisse und Freundschaften, die ein Leben lang halten – im Team, in der Gruppe, im Stamm.
Vielfalt & Kreativität
Entfalte dich
Bei uns hat jede*r Platz, um eigene Stärken zu entdecken und kreative Ideen auszuprobieren.
Unsere Werte
Fundament unseres Handelns
Hoffnung, Freiheit, Wahrheit und Solidarität sind die Grundpfeiler, die unser Miteinander prägen.
Einblicke in unsere Geschichte
Hier fehlen Bilder – huch, was ist denn da los?
Aus den 1990er Jahren haben wir leider keine Fotos in unserem Archiv.
Vielleicht schlummern ja in deinem Fotoalbum oder auf dem Dachboden noch Aufnahmen aus Sommerlagern, Gruppenstunden oder besonderen Aktionen dieser Zeit?
Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns helfen könntest, diese Lücke zu füllen.
Schreib uns einfach an fotogalerie@dpsg-luetgendortmund.de – so bringen wir gemeinsam die Erinnerungen dieser Jahre wieder ans Licht.

















